Category: Volkswagen AG

Rede von Jens Hilgenberg

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, sehr geehrte Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats, meine Damen und Herren,

mein Name ist Jens Hilgenberg und ich spreche hier und heute für den BUND e.V. und den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre.

Rund 11 Millionen Fahrzeuge weltweit sind vom dem Skandal betroffen, den Vorstand und Aufsichtsrat nach wie vor lapidar ‘Diesel-Thematik‘ nennen. Bei ihnen wurde eindeutig illegale Software verbaut. Darüber hinaus zeigen die Testergebnisse der von der Bundesregierung eingerichteten Untersuchungskommission ‘Volkswagen‘ aber noch eine Reihe von anderen, teils massiven Grenzwertüberschreitungen im Realbetrieb bei Fahrzeugen des Konzerns. Auch bei solchen Modellen, bei denen die eindeutig illegale Software nicht zum Einsatz kam. Weiterlesen

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Rede von Markus Dufner

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
sehr geehrte Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats,

Ich heiße Markus Dufner und bin Geschäftsführer des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Mit unseren 26 Mitglieds­organisationen und zahlreichen Kooperationspartnern setzen wir uns für Frieden, Umweltschutz und Menschenrechte ein – seit nunmehr 30 Jahren. Dass wir mit unseren Forderungen und Fragestellungen richtig liegen, finden auch immer mehr Kleinaktionäre.

Mein Kollege Jens Hilgenberg vom BUND hat in seiner Rede begründet, warum dem Vorstand der Volkswagen AG keine Entlastung gewährt werden sollte. Ich beantrage gemäß unseres Gegenantrags, den Mitgliedern des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2015 keine Entlastung zu erteilen. Weiterlesen

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Kritische Aktionäre und Umweltschützer fordern nach VW-Trickserei Nichtentlastung von Vorstand und Aufsichtsrat

Einen groben Verstoß gegen die Regeln guter Unternehmensführung bescheinigen der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) der Volkswagen AG. Aufgrund ihrer Verfehlungen im Diesel-Skandal dürften Vorstand und Aufsichtsrat nicht entlastet werden, forderten die Verbände anlässlich der Hauptversammlung des Wolfsburger Konzerns.

„Das Ausmaß der Trickserei und der Umgang damit sind in der Geschichte der Automobilindustrie beispiellos“, sagte der BUND-Verkehrsexperte Jens Hilgenberg. „Dass die Führung von Europas größtem Autokonzern mehr als zehn Jahre lang nichts von Vorgängen dieser Größenordnung gewusst haben will, erscheint unglaubwürdig. Eine öffentliche Reaktion der Konzernspitze auf die seit 2014 laufenden Untersuchungen zur Verfälschung der Abgaswerte erfolgte erst auf Druck der US-Behörden. Weiterlesen

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Gegenanträge

Gegenantrag zu TOP 3, Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstands der Volkswagen AG für das Geschäftsjahr 2015 keine Entlastung zu erteilen.

Begründung:

Die im vergangenen Jahr bekannt gewordene und illegale Abgasmanipulation von Dieselfahrzeugen der Volkswagen AG, bei denen der Motortyp EA 189 verbaut wurde, ist in der Geschichte der Automobilindustrie beispiellos. Weltweit sind allein bei diesem Motortyp 11 Millionen Fahrzeuge betroffen, die mehr Schadstoffe ausstoßen als erlaubt. Diese Fahrzeuge schädigen damit Menschen und Umwelt über Gebühr und verursachen in den jeweiligen Ländern noch nicht bezifferte volkswirtschaftliche Kosten. Weiterlesen

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Rede Christian Russau

Sehr geehrte Damen und Herren,

in Brasilien wurde im Dezember 2014 der Abschlussbericht der Nationalen Wahrheitskommission veröffentlicht, der die Menschenrechtsverbrechen der brasilianischen Militärdiktatur von 1964-1985 untersuchte. Und laut diesem Abschlussbericht war neben anderen Firmen auch VW in die brasilianische Militärdiktatur verstrickt. Mehrmals wird VW erwähnt, genauso wie wir Ihnen das im letzten Jahr auf der Hauptversammlung schon vorab beschrieben hatten.

Nun hat VW reagiert, bereits bevor die neuen Erkenntnisse zur Verstrickung des Konzerns in die brasilianische Militärdiktatur bekannt wurden, und zugesagt, diese Vorgänge untersuchen zu lassen. Diesen Schritt begrüßen wir natürlich. Und da uns bewußt ist, dass die Archivrecherche sowie das Interviewen von Zeitzeugen und Betroffenen eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt, verzichten wir auf die Hauptversammlung darauf, weitere diesbezügliche Nachfragen zu stellen. Weiterlesen

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Olympiasponsoren VW und Adidas müssen menschenrechtliche Verantwortung zeigen

Berlin – In einem gemeinsamen Aufruf fordern Nichtregierungsorganisationen VW und Adidas auf, sich stärker für die Menschenrechte in China zu engagieren. Unterstützer sind das Forum Menschenrechte, der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre, Human Rights Watch, die International Campaign for Tibet, das Asienhaus (Essen), die Christliche Initiative Romero und Reporter ohne Grenzen. Sie appellieren an VW und Adidas, „ihr unternehmerisches Engagement in China und ihre Rolle als Olympiasponsoren mit einem deutlichen Engagement für die Verbesserung der Menschenrechtslage in China zu verbinden.“ Auf der morgigen VW-Aktionärsversammlung in Hamburg wird Bernd Moritz als Vorstandsmitglied des Dachverbandes der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre den Aufruf vorstellen. Weiterlesen

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